Schulgeld für medizinische Berufe entfällt – CSA begrüßt Entscheidung

Bayern schafft als erstes Bundesland das Schulgeld für die Berufsausbildungen für angehende Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Podologen und Logopäden ab. Heidi Rackl, Kreisvorsitzende der CSA, begrüßt diesen Schritt, denn diese Berufe zur Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung sind unverzichtbar.

Auszubildende oder auch Interessierte, die sich fortbilden möchten und die Zusatzausbildung absolvieren, werden dadurch um mehrere tausend Euro entlastet. Laut Aussagen aus dem Gesundheitsministerium kostet derzeit eine Ausbildung zum Physiotherapeuten bis zu 25000 Euro. Nach jetziger Gesetzeslage soll das Schulgeld bereits ab dem zweiten Schulhalbjahr 2018/19 entfallen.

 Heidi Rackl begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Es sei nicht nachvollziehbar, warum für Berufe, die dringend benötigt werden, für die Ausbildung bezahlt werden müsse.“ In einem weiteren Schritt soll auch die Nachwuchsgewinnung bei den Hebammen angepackt werden. Geplant ist ein neuer Studiengang Hebammenwesen – also das Angebot einer akademischen Hebammenausbildung. Diese Ausbildung soll an mehreren Standorten angeboten werden, beginnend mit dem Wintersemester 2019/20.

 

Oberpfälzer in Neusath-Perschen

„Die Oberpfalz erfahren“ – unter diesem Motto fuhr ein ganzer Bus Neumarkter nach Neusath-Perschen in das dortige Heimatmuseum. Eingeladen hatte stellvertretende Landrätin und Bezirkstagskandidatin Heidi Rackl, weil man „die Zukunft nicht gestalten kann, wenn man nicht weiß, wo man herkommt.“ Bei den Führungen in kleinen Gruppen durch das Gelände erfuhren die Teilnehmer viel von der körperlich schweren Arbeit in der Landwirtschaft in der Oberpfalz. „Oberpfälzer in Neusath-Perschen“ weiterlesen

Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum

Bürgermeister Josef Bauer, Stellv. Landrätin Heidi Rackl, Emmi Zeulner, Albert Deß, MdEP, Dr. Wolfgang Bärtl (v. l. n. r.)

Parsberg. Emmi Zeulner, MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss, war zu Gast in Parsberg. Dort besuchte sie das bayernweit einmalige Modellprojekt, wo in einer Kooperation die Stadt Parsberg und das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) unter der Leitung von Dr. Wolfgang Bärtl eine Kinderarztpraxis betreiben.

„Veränderungen in den Familienstrukturen und die Tatsache, dass junge Kollegen die hohen Kosten einer eigenen Praxis scheuen, hat zu dieser Entscheidung geführt,“ so Wolfgang Bärtl.

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